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2007-05-13
Autogas hängt Erdgas deutlich ab
Ein jeder, der eine Alternative zum Benzin oder Diesel sucht, steht irgendwann vor der Entscheidung: Autogas oder Erdgas. Immer mehr entscheiden sich für Autogas – und das aus gutem Grund.
Beide Kraftstoffe haben den Anspruch, die kostengünstigste und schadstoffärmste Antriebstechnik zu sein. In puncto Umweltfreundlichkeit nehmen sich beide Kraftstoffe nicht viel, die wesentlichen Unterschiede liegen in der Bereitstellung und dem Fahrkomfort. So ist Autogas aufgrund des dichteren Tankstellenetzes sowohl in Deutschland als auch im Ausland besser verfügbar als Erdgas. Hinzu kommt die höhere Energiedichte bei der Speicherung von Autogas im Tank, wodurch bei gleichem Tankvolumen höhere Reichweiten mit einer Tankfüllung erzielt werden. Und auch die Nachrüstung an sich ist mit Autogas knapp 1000 Euro günstiger.
2007-05-07
Mehr als 135.000 Autogas-Fahrzeuge in Deutschland
Binnen nur einen Jahres verdoppelte sich die Anzahl an Autogasfahrzeugen und Autogastankstellen – ganz zur Freude von Portemonnaie und Umwelt.
Die großen Investitionen der deutschen Flüssiggaswirtschaft beginnen Früchte zu tragen: Entsprechend der auf immer mehr Flüssiggasfahrzeugen beruhenden Nachfrage wird das Tankstellennetz von derzeit 2300 LPG-Stationen bis zum Jahresende auf über 3000 ansteigen. Somit ist Autogas dann auch in den entlegenen Regionen verfügbar. Die mehr als 135.000 Autogasfahrzeuge sind ein Beweis dafür, dass die politischen und ökonomischen Rahmenbestimmungen stimmen und die enormen Vorteile von Autogas auch immer mehr in den Medien kommuniziert werden. Bis zum Jahr 2020 rechnet die Bundesregierung mit rund 1 Millionen flüssiggasbetriebenen Fahrzeugen in Deutschland - das wären dann auch 1,2 Millionen Tonnen CO2 die jährlich weniger in die Atmosphere geblasen werden .
2007-05-05
Autogas für immer mehr Fahrzeugflotten
Besitzer großer und kleiner Fahrzeugflotten setzen zunehmend auf günstige und alternative Kraftstoffe – allen voran auf Autogas.
Egal ob karitative Einrichtungen, Kurierdienste oder Taxiunternehmen, bei vielen mittelständigen Unternehmen hat sich Autogas als verlässliche und kostenreduzierende Krafstoffalternative bereits bewährt. Das diakonische Werk im ostwestfälischen Gütersloh zum Beispiel spart dank seiner 26 auf Autogas umgerüsteten Fahrzeuge jährlich mehr als 12.500 Euro ein. Alle Fahrzeuge senken zusätzlich zu den Kosten auch noch die Schadstoffemissionen um ca. 80% und leisten somit aktiven Umweltschutz.
2007-05-04
VW und Ford: Jetzt auch mit Autogas ab Werk
Bereits 2006 erschien mit dem Sharan der erste VW mit Autogas ab Werk. Im Januar dieses Jahres zog Ford mit dem Transit nach.
Die Erweiterung des Produktportfolios um Autogasmodelle ist die Reaktion der beiden Hersteller auf die steigenden Benzinpreise und die damit verbundene Nachfrage nach Autogas. Desweiteren sei Autogas „der weltweit am meisten verbreitete alternative Kraftstoff und wird bereits in ca. 8 Millionen Fahrzeugen genutzt. Für beide Fahrzeugmodelle geben die Hersteller die üblichen Garantieleistungen und Gewährleistungen.
2007-05-04
Tiefgaragen und Parkhäuser – so sieht’s aus mit Autogas
Darf ich oder darf ich nicht? Die Frage, ob man mit gasbetriebenen Fahrzeugen Tiefgaragen und Parkhäuser befahren darf wird nach wie vor heiß diskutiert. Wir geben Antwort.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Schilder, die „druckgasbetriebenen Fahrzeugen“ die Einfahrt in Tiefgaragen oder Parkhäuser verbieten sind Relikte vergangener Zeiten und haben längste keine rechtliche Grundlage mehr. Grundlage ist vielmehr die seit 1988 bundesweit geltende Muster-Garagenverordnung, die sämtliche Einschränkungen für das Parken von Autogasfahrzeugen in Tiefgaragen für nichtig erklärt. Grund für diese Aufhebung ist der Sicherheitsstandard von Gasfahrzeugen, der bereits 1988 als mindestens ebenso hoch wie der von Benzin- oder Dieselfahrzeugen eingestuft wurde.
2007-05-04
Kohlendioxidsteuer – mit Autogas auf der sicheren Seite
Der CO2-Ausstoß eines Fahrzeugs wird auch in Zukunft an Relevanz zunehmen. Gut, dass man sich mit einem Autogasfahrzeug vor der zu erwartenden CO2-Steuer nicht zu fürchten braucht.
Laut des Deutschen Verbandes Flüssiggas konnten durch den Einsatz von Flüssiggas im Jahr 2006 bereits 125.000 t CO2 gespart werden. 15% weniger CO2 und 80% weniger Schadstoffe verschaffen Autogas eine durchweg positive Umweltbilanz. Wenn also die von Minister Tiefensee geplante CO2-Steuer realisiert wird, werden alternative Kraftstoffe endgültig ins Licht der Öffentlichkeit rücken da somit hohe Benzinkosten und Dieselsteuern umgangen werden können. Dies auch zu Recht, denn: Je mehr Fahrzeuge mit Autogas fahren, desto mehr dankt es die Umwelt.
2007-05-04
Benzinkosten auf Rekordkurs
Wer in diesen Tagen an die Tankstelle fährt um Benzin oder Diesel zu tanken sollte ein volles Portemonnaie dabei haben – denn die Preise haben laut ADAC ein neues Jahreshoch erreicht.
Trotz stabilem Ölpreis und steigendem Euro haben die Spritkosten einen neuen Jahreshöchstwert erreicht und nähern sich damit deutschlandweit dem Rekordmonat im Juli 2006. Dabei gibt es laut ADAC keinerlei Rechtfertigung für diesen Preisanstieg da der häufig als Argument dienende Ölpreis seit Wochen stabil ist und auch der Euro dem Dollar den Rang abläuft. Wer hierbei an eigennützige Willkür der Mineralölkonzerne denkt, liegt wohl gar nicht verkehrt, so auch der ADAC.
2007-04-03
Kia beginnt mit Autogas-Offensive
cee’d LPG: Der neue Kia mit Flüssiggasantrieb
Sehr umweltfreundlich und zudem kostengünstig lässt sich der cee’d LPG bewegen, eine Flüssiggas-betriebene Variante des im Februar gestarteten Kompaktwagens. Bereits nach rund 40.000 Kilometern hat sich die Aufrüstung amortisiert. Die Umwelt allerdings profitiert von Anfang an: Die nahezu schwefel- und rußfreie Verbrennung machen den Autogas-Antrieb angesichts der sich verschärfenden Feinstaubproblematik zu einer zukunftsträchtigen Alternative. Neben dem cee’d sollen künftig auch alle anderen Kia-Modelle auf Flüssiggas umrüstbar sein.
Quelle: Quelle: KIAPress
2007-02-14
Kabel 1 bei 60cent.de
Im Rahmen des Lifestylemagazins „Abenteuer Leben“ sendet Kabel 1 am 26.02.2007 um 17.15 Uhr einen Bericht über die Autogasumrüstung bei 60cent.de. Schauen Sie doch einfach mal rein!
2006-12-27
"Sprit wird bis zu sieben Cent teurer" - Berliner Zeitung 27.12.2006
Total-Deutschlandchef Michel Mallet kündigt deutliche Preiserhöhung in der Silvesternacht an
Herr Mallet, die Kraftstoffpreise haben wieder deutlich angezogen. Der Liter Benzin kostet jetzt rund 1,20 Euro. Wann ist endlich eine Entlastung der Autofahrer in Sicht?
Wir müssten schon Wahrsager mit Kristallkugeln bemühen, um die weitere Entwicklung an den Märkten vorherzusagen. Seriös lässt sich das leider nicht bewerkstelligen. Die Rohölpreise schwanken weiterhin stark, aber immer auf hohem Niveau. Das macht sich natürlich auch an den Tankstellen bemerkbar. Klar ist aber, dass die Autofahrer zum Jahreswechsel die anstehenden Steuererhöhungen spüren werden. Von dieser Seite wird es jedenfalls keine Entlastung geben. Im Gegenteil.
Was kommt auf uns zu?
Allein die Mehrwertsteuer-Erhöhung wird die Preise an den Zapfsäulen um drei bis vier Cent nach oben treiben. Die Bundesregierung hat überdies entschieden, dass Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen künftig besteuert wird und dieser Biosprit fortan dem herkömmlichen Benzin und Diesel beigemischt werden muss. Das wird die Literpreise abermals um zwei bis drei Cent erhöhen.
Das bedeutet, dass in der Silvesternacht schlagartig Sprit um fünf bis sieben Cent teurer wird?
Sofern sich an den Beschaffungsmärkten nicht mehr viel tut, wird das so kommen. Wenn wir Glück haben, sinkt vielleicht der Öl- und Produktpreis etwas, so dass der Kunde die Steuererhöhung zu Neujahr nicht ganz so stark merken wird. Wenn wir aber Pech haben und auch die Großhandelspreise zum Jahresende weiter anziehen, dann klettern die Kraftstoffpreise am 1. Januar vielleicht sogar um acht oder mehr Cent je Liter.
Der Steuer-Anteil am Benzinpreis liegt in Deutschland bei rund zwei Dritteln. Ist das zu viel?
Natürlich ärgern sich die Kunden über die hohen Spritpreise. Das spüren wir leider auch täglich an unseren Tankstellen. Die Bundesregierung ist meiner Ansicht nach jedoch konsequent: Sie hat sich aus politischen Gründen für eine Steuererhöhung entschieden sowie dafür, dass Kraftstoff zunehmend aus nachwachsenden Rohstoffen stammen soll. Darin sehe ich jedoch nicht das eigentliche Problem.
Worin dann?
Das Problem ist, dass es keine einheitliche europäische Energiepolitik gibt. Auch nicht bei der Mineralölbesteuerung. Das führt dazu, dass wir einen Tanktourismus riesigen Ausmaßes haben. Die anstehende Preiserhöhung wird noch mehr deutsche Autofahrer aus den grenznahen Gegenden veranlassen, zum Tanken nach Polen, Tschechien, Luxemburg oder Österreich zu fahren. Und im europäischen Lkw-Verkehr sind die Zustände noch absurder: Mit einer Tankfüllung kann man ohne Probleme von Polen durch Deutschland oder von Spanien durch Frankreich in die Benelux-Länder fahren. Teilweise werden ohne Rücksicht auf die Umwelt sogar Umwege von Hunderten Kilometern in Kauf genommen, nur um in Luxemburg billig Diesel zu fassen.
Welche Risiken sehen Sie im kommenden Jahr für die Ölmärkte?
Trotz steigender Nachfrage gibt es genügend Reserven. Aber es gibt zu wenig Förderkapazitäten, weil in den vergangenen Jahren zu wenig investiert worden ist. Die meisten Förderländer können ihre Ölproduktion kaum ausweiten. Hinzu kommt, dass insbesondere in den USA die Raffineriekapazitäten ausgereizt sind. Wenn irgend etwas passiert - sei es ein Hurrikan, eine politische Krise in einem Ölförderland oder ein großer Streik - könnten die Preise schnell wieder ansteigen. Es gibt aber noch ein weiteres Risiko, was bisher kaum beachtet wird.
Welches?
Alle Welt redet davon, dass wir beim Erdgas zu stark von russischen Lieferungen abhängen. Das gleiche gilt aber auch für unsere Versorgung mit Diesel. Die Nachfrage nach diesem Kraftstoff in Europa steigt und steigt, und sie wird überwiegend aus Russland bedient. Die europäischen Raffinerien produzieren viel zu wenig Diesel. Um das zu ändern und die Gefahr größerer Preis-Schocks zu mindern, wären umfangreiche Investitionen in die europäischen Raffinerien notwendig.
Macht den Tankstellenketten wie Total das Benzin-Geschäft eigentlich finanziell Freude?
Nein. Und zwar deshalb nicht, weil der Wettbewerb zwischen den Anbietern hart ist und wir beim Benzin inzwischen zu geringe Gewinnspannen haben. In den vergangenen Jahren mussten wir in Deutschland 175 Stationen schließen, jetzt betreiben wir noch 1 100. Um die Rentabilität zu erhöhen, versuchen wir, das Zusatzgeschäft anzukurbeln, so zum Beispiel mit Waschstraßen oder Shops und Cafés. Dieses Geschäft macht in den Stationen bereits 40 Prozent der Erträge aus.
Was ist da geplant?
Wir haben zum Beispiel ein Konzept entwickelt, das sich "aktives Verkaufen" nennt. Die Kunden kommen vorrangig zum Tanken zu uns. Unsere Pächter und Verkaufskräfte sollen sie dazu bewegen, mehr Geld in den Boutiquen auszugeben und nicht nur schnelle Notkäufe zu tätigen. Es geht darum, in Seminaren beim Personal eine Darf's-ein-bisschen-mehr-sein-Mentalität zu wecken. Unsere Pächter sollen nicht nur Kfz-Experten, sondern auch service-orientierte Kaufleute sein. Wir hoffen, mit motivierten und kundenfreundlichen Mitarbeitern die Shop-Umsätze binnen kürzester Zeit um fünf bis zehn Prozent steigern zu können.
Gespräch: Thorsten Knuf
Berliner Zeitung
Quelle: Berliner Zeitung, 27.12.2006
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